Der Stein der Weisen
Besuche das innere der Erde und indem du rektifizierst (klarstellst), wirst du den philosophischen Stein finden ... Article Category: Magie |
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"Das Weltall wird der Menschheit keine Träne nachweinen." (Albert Einstein)
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Der Ursprung des Wortes und Bildes ABRAXAS ist unklar. Wir finden Abraxas bei den Gnostikern, häufig auf Amuletten und anderen Schmuckstücken. Widmen wir uns der symbolischen Bedeutung, erfahren wir mehr. Schreiben wir Abraxas in griechischen Buchstaben, und ordnen diesen die entsprechenden Zahlenwerte zu, erhalten wir als Gesamtsumme dieser Zahlenwerte 365 - die Anzahl der Tage unseres Sonnen-Jahres.
a = 1, b = 2, r = 100, a = 1, x = 60, a = 1, s = 200; Summe = 365
Die Anzahl der Tage, die die Sonne benötigt, um einmal den gesamten Tierkreis zu durchlaufen. Das lässt darauf schließen, dass Abraxas einem Sonnenkult entstammt und hier mythologische und magische Bedeutung hat, wie es in den alten Kulten üblich war. So finden wir Abraxas auch als magische Formel in hellenischen Zaubertexten. Ebenso finden wir einen Hinweis zu den Hebräern, bzw. der jüdischen Kabbala, denn Abraxas setzt sich aus den Anfangsbuchstaben hebräischer Gottesnamen zusammen. Es sind derer sieben, was uns Hinweis auf die sieben Planeten, die sieben Sphären, die sieben Entwicklungsstufen des Menschen, die Heilige Geometrie, die sieben Unaussprechlichen des Necronomicon, u.v.w. Quellen gibt.
In der Gnosis heißt es, das Erkennen Gottes oder des Göttlichen könne nur durch eine konsequente Innenschau des Menschen stattfinden. Die Gnosis begründet sich in der Spätantike und wurzelt in der hebräischen Mystik. Hilfsmittel zur Erkenntnis waren die Versenkung in die mystische Bedeutung von Zahlen, Schriftzeichen, geometrischen Formen und Werten, sowie Zauberformeln, derer Abraxas eine war. Abraxas galt auch als Herrscher und Sieger über die Zeit, worin wir eine Parallele zu Saturn finden, dem äußersten und siebten der inneren Planeten unseres Universums, dem Hüter der Schwelle, der mythologisch in Beziehung zur Sonne steht, denn Saturn gilt es zu überwinden, um Erkenntnis zu erlangen, und die Erkenntnis, Gott, ist die Sonne. Also wiederum Hinweis auf einen Sonnenkult, aber mit dem dunklen Element des Saturn gespickt - Hinweis auf Ober- und Unterwelt, die es im Menschen zu vereinigen gilt.
Dargestellt wird Abraxas in Gestalt eines Mannes (Körper) mit den Beinen einer Schlange und dem Kopf eines Hahnes. Der Mensch ist hier inmitten Erde und himmlischer Sphäre - Schlange und Vogel. Bereits der ägyptische Thoth wurde mit dem Kopf eines Vogels dargestellt, ebenso der Melek Taus, der König Pfau der Yezidi oder der Quetzalcotl der Maya, der ebenfalls Elemente der Schlange mit verkörperte. Der griechische Hermes, der derselbe ist wie der ägyptische Thoth (später Hermes Trismegistos) ist ein Götterbote, dargestellt mit geflügelten (= Vogel / Luft / Himmel / Weisheit) Schuhen und einem Stab, um den sich eine Schlange windet (= Erde, Unterwelt, Transformation, Heilung, Erkenntnis). Wir sehen, Abraxas tauchte bereits in früheren Kulturen und Mysterien in anderer Gestalt auf. Nur das Symbol wandelte sich mit der Verdummung der Menschen, denn einst waren Erkenntnis und Weisheit deren höchstes Streben, sämtliche alte Kulte und Priesterschaften begründeten auf dieser Selbstverständlichkeit, bevor sie auseinanderfielen, polarisierten, unterwandert und damit ihre Lehren verfälscht und entstellt wurden. Doch die alten Symboliken überdauerten die Zeiten, so eben auch in, mit und durch Bild und Mystik des Abraxas vor der Zeit der Christianisierung.
Die Sonnengötter aller alten Kulte haben als Zahlenwert 365 nach griechischer oder 666 nach hebräischer oder kabbalistischer Formel. Beides ist Hinweis auf die Sonne, deren Wert 666 ist und die 365 Tage für einen Durchlauf des Tierkreises benötigt. Die Sonnenkulte waren also auch Sternenkulte, zwar menschlicherseits bezogen auf die Sonne, die aber ihrerseits selbigen Bezug zu den Fixsternen, den Tierkreiszeichen und anderen Sternbildern hat. Dies ist in Abraxas enthalten. Er ist in seiner Gesamtheit der Schöpfer, der Herrscher der Welt, der All-Mächtige, der All-Eine, das Abracadabra, Baphomet, der alles in sich Vereinende. Seit jeher ist es das höchste Streben des Menschen, dieses zu verstehen (wenngleich heutzutage verschüttet unter lapidarem, "wichtigen" Alltagsmüll). Es ist seit jeher das höchste Streben des Menschen, sich zum Göttlichen zu entwickeln, seine eigene Göttlichkeit (wieder) zu entdecken und zu erreichen. |
#1 |
am April 15 2010 00:27:06
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am April 15 2010 16:32:02
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am April 19 2010 04:55:36
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am April 21 2010 00:41:14
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am April 22 2010 21:31:29
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am April 23 2010 04:19:52
#7 |
am April 23 2010 20:16:15
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am April 24 2010 00:20:57
#9 |
am April 24 2010 04:29:25
#10 |
am April 24 2010 04:41:30
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