Von Rechts wegen? Details zur Hexenverfolgung ...
Da die Inquisitin bekannt hat, dass sie eine Hexe sei, dass der Teufel ihr Buhle gewesen ist, dass sie dem Herrn Jesu und dem Christum abgeschworen und sich dem Satan verlobt habe, dass sie auf dem Besen durch die Lüfte zum Hexentanzplatz gefahren sei und dort mit anderen Hexen und Hexenbuhlen getanzt, gezecht und Unzucht getrieben habe, dass sie im Besitz der Hexensalbe sei, mit der sie Menschen und Vieh krank zu machen vermöge ... Article Category: Menschen |
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"Das Weltall wird der Menschheit keine Träne nachweinen." (Albert Einstein)
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| Esoterik vs. Wissenschaft |
Esoterik ist Quatsch!
Wie oft hört man solche Worte von "bodenständigen Menschen", die nur glauben, was wissenschaftlich bewiesen ist. Hier finden wir den ersten Widerspruch in sich. Glauben.
Weder in der Esoterik noch in der Wissenschaft geht es um Glaubensangelegenheiten. Für solche sind die Religionen zuständig. Die Wissenschaft hat durchaus ihre Berechtigung. Allerdings ist sie heute zu einer Gottheit mutiert, der zu widersprechen als Frevel gilt. Wissenschaft als Religionsersatz? Es wird allerhand erforscht, was wir sehen und nicht sehen, um es zu beweisen und anzuerkennen. Dabei wird in für das menschliche Denk- und Auffassungsvermögen solch abstrakte Höhen und Tiefen und Größenordnungen vorgedrungen, dass sie ohne Hilfsmittel nicht mehr nachvollziehbar sind. Solche Hilfsmittel sind Formeln, zugeordnete Bezeichnungen, Buchstaben und Zahlen. Anhand derer wird nun ein Beweis erbracht. Den gilt es zu glauben. Denn kaum ein Mensch hat hier selbst geforscht, sondern nimmt, was ihm gesagt (gepredigt?) wird als gegeben hin und richtet sein Denken und Weltbild danach aus. Ohne wenn und Aber.
Dem gegenüber steht die Esoterik. Esoterik besteht nicht, wie heute gerne praktiziert, aus Scharlatanerie, Pendeln, Glaube an Geister und Übersinnliches. Hier würde eigentlich die Parapsychologie ansetzen. Ein versuchter Kompromiss, nicht wissenschaftlich erklärbare Phänomene in die Wissenschaft einzugliedern. Nein - Esoterik bezeichnet etwas inneres. Wir alle haben Gedanken und Gefühle, die sicher wissenschaftlich in ihren Frequenzen (Gehirn- und Nervenströme) nachweisbar sind. Ein solcher Nachweis sagt aber nichts über deren Inhalt aus und nichts darüber, wie wir persönlich dem gegenüberstehen und was wir daraus machen. Nutzen wir unsere Gedanken und Gefühle zu unserer Entwicklung, zu unserem Nutzen, beschreiten wir bereits den Weg der Esoterik, denn wir befassen uns mit unserem Inneren.
Die Interessengebiete der Menschen sind verschieden. Die einen sind strikt auf das Leben um sie herum ausgerichtet, die anderen sind von den Sternen fasziniert. Sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Esoterik kommt beides nebst vielen anderen Ausrichtungen und Schwerpunkten vor. Sich für die Gestirne und ihr Zusammenwirken zu interessieren ist also genauso wenig verwerflich, wie deren Bahnen, Beschaffenheit und Abstände zueinander zu erforschen. Ergo kann als "Quatsch" nur bezeichnet werden, wenn ein gestörtes Verhältnis zum Sachverhalt, auf den auf die ein oder andere Art Bezug genommen wird, vorliegt. Ein solch gestörtes Verhältnis liegt aber weder in der Wissenschaft noch in der Esoterik an sich begründet, sondern liegt im jeweiligen Menschen beider Orientierungen verankert. Und wieder gibt es zweierlei Möglichkeiten, ein solches gestörtes Verhältnis zu seiner Umwelt aufzuspüren und daran zu arbeiten. Die Psychologie als wissenschaftlicher Teilbereich oder der Weg der Selbsterkenntnis, der ohne wissenschaftliche Hilfe gegangen wird - ein esoterischer Weg.
Ich wage einfach mal zu behaupten, welchen Weg ein Mensch wählt, oder ob er es bei seinem gestörten Verhältnis belässt, obliegt der Entscheidung eines jeden Einzelnen. Hierüber hat einfach kein anderer zu urteilen, denn jeder Einzelne hat auch die Verantwortung für sein Handeln zu tragen und mit den, ob nun als positiv oder negativ empfundenen bleibt sich gleich, Konsequenzen zu leben. Ein jeder lernt aus seinen bisherigen Erlebnissen und Erfahrungen. Hier kann man nicht von "Glaube" sprechen und nicht von "Quatsch". Es handelt sich um Lernprozesse, die jeder Mensch von Geburt an durchläuft.
Fasst ein Kind an eine heiße Herdplatte und verbrennt sich ordentlich schmerzhaft die Finger, wird es beim nächsten Mal idealerweise vorsichtiger sein. Nicht weil ihm jemand gesagt hat: 'Die Herdplatte hat eingeschaltet soundsoviel Grad und der Mensch verträgt nur soundsoviel ohne Verbrennung nebst Formeln und Beweisen, sondern weil es einfach nur schmerzhaft war. Ein schlichtes Beispiel einer esoterischen Erfahrung und eines esoterischen Lernprozesses. Beide stehen selbstverständlich in engem Bezug zum Alltag und der Lebensumgebung. Esoterik ist kein spinnerter Umgang mit Wirrwarr von Fantasien und Träumereien, sondern ein Lebens-Weg, der selbstredend am Leben orientiert ist. Somit ist die Esoterik auch nicht abgehoben. Wie oben angesprochen könnte man andersherum auch die Wissenschaft als abgehoben bezeichnen, weil sie Dinge erforscht und zu beweisen sucht, die wir mit unseren gegebenen 5 Sinnen gar nicht wahrzunehmen in der Lage sind. Sie sind teils völlig abstrakt und somit abgehoben von unserem Alltagsleben.
Was oft übersehen wird: die Wissenschaft nutzt eine Grundlage der Esoterik für ihre Modelle, Thesen und Beweisführungen. "Wie oben, so unten!" lehrte bereits der ägyptische Thoth, Hermes-Trismegistos, wie uns die Smaragdtafeln überliefern. Ebenso verfährt die Wissenschaft. An kleinen Aufbauten, die je nach zu erforschendem Thema ausgerichtet sind, wird untersucht, was in einem anderen Bereich stattfindet. So beispielsweise in der Physik die Erforschung des Lichts. Versuche zu Lichtbrechung und Spektralfarben am Prisma lassen auf die Vorgänge schließen, die stattfinden, wenn die Strahlen der Sonne auf die Erdatmosphäre treffen. Es wurde festgestellt, dass im kleinsten Atom dieselben Gesetzmäßigkeiten herrschen wie in einem Universum. Womit eine der grundlegendsten und bekanntesten Lehren der Esoterik bewiesen ist. Nun kann doch nicht ein der Wissenschaft verschriebener Mensch daher kommen und behaupten, Esoterik ist Quatsch. Umgekehrt kann kein esoterisch orientierter Mensch die Wissenschaft an sich kritisieren, hat diese doch selbst den Beweis für die Stimmigkeit des esoterischen Weges gegeben. Ein Mensch, der den Bezug zwischen seinem Inneren und dem Äußeren zu erkennen sucht, handelt also durchaus wissenschaftlich, folgt er doch dem wissenschaftlich genutzten Grundsatz - wie oben, so unten. Entweder ist es "oben" wie "unten", oder eben nicht. Wir sehen, sowohl "Wissenschaftler" wie auch "Esoteriker" sind unter Umständen inkonsequent in ihren Ansichten.
Bezieht ein Mensch, der den esoterischen Weg beschreitet, seine Gefühle und Träume mit ein, kann das für einen Außenstehenden nur als abstrakt verstanden werden. Denn Gefühle und Träume sind individuell. Da sie aber nun mal vorhanden sind, ebenso wie entfernte Galaxien und kleinste Materiebausteine, die in der Wissenschaft eine Rolle spielen, dürfen sie doch für den Einzelnen, der sich mit ihnen auseinandersetzen und mit ihnen leben muss, auch eine Rolle spielen?!
Ein selbsternannter "Esoteriker", der seine Entscheidungen auf die wöchentlichen Besuche bei einem Wahrsager begründet, hat ein gestörtes Verhältnis zu sich selbst, seinem Leben und seiner Umwelt und kann kein Aushängeschild und Definitionsbeispiel für "die Esoterik" sein. Ebenso wenig wie ein Mensch, der Gefühle und Träume nur als vorhanden und bedeutsam anerkennt, wenn sie wissenschaftlich nachweisbar und erklärbar sind in seiner verbohrten, engstirnigen Weltanschauung als solches für "die Wissenschaft" gelten kann.
Esoterik und Wissenschaft sind ganz einfach unterschiedliche Herangehensweisen zur Erforschung des Menschen, des Lebens und der Welt. Der Umgang mit beidem mutet in der Tat oftmals merkwürdig an. Auch der Ausschließlichkeitsanspruch von Vertretern beider Seiten.
Nicht umsonst waren einst Magie und Wissenschaft Eins ... Und noch heute dienen die alten Weisheiten sowohl der Esoterik wie auch der Wissenschaft als Bausteine, auf die zurückgegriffen wird. Wobei sich gerne jede Seite herauspickt, was sie für das eigene Erklärungsmodell heranziehen möchte. Ob Paracelsus, Aristoteles, Hippokrates. Auf der einen Seite gibt es die in der Esoterik ausschlaggebenden Mythen und Mysterien, auf der anderen Seite die Hinterlassenschaften, die noch heute in der Wissenschaft Gültigkeit haben.
Würde Mensch lernen - oder wäre er willens - beides zu berücksichtigen statt was nicht ins eigene Weltbild passt einfach unter den Teppich zu kehren, wäre die Menschheit sicher einen Schritt weiter als sich in unsinnigen Kleinkriegen und Rechthabereien zu verlieren.
In diesem Sinne: Glaube nichts, prüfe ALLES, wisse!
Yara (c) 2009
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#1 |
am April 16 2010 02:00:16
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am April 16 2010 08:17:57
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am April 16 2010 21:34:16
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am April 19 2010 12:50:57
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am April 21 2010 03:25:20
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am April 21 2010 07:42:32
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am April 23 2010 02:38:32
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am April 24 2010 07:45:16
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am April 24 2010 08:32:41
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am April 24 2010 09:17:12
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